ROUTE · 2 Tage

Cabo de Gata Roadtrip

Zwei Tage entlang der Vulkanküste des Naturparks Cabo de Gata-Níjar: San José, die Pistenstrände Genoveses und Mónsul, Los Escullos, das Goldminental von Rodalquilar und Las Negras. Rund 180 km — vor der Einfahrt in den Park volltanken.

2 Tage 180 km Mar–Nov

Tag für Tag

TAG 1

Almería → San José und die Strandpiste

Übernehmen Sie den Wagen am Flughafen Almería und fahren Sie über die AL-12 Richtung Retamar, dann weiter ostwärts auf der N-340/N-344 und schließlich auf die AL-3115, die an Los Albaricoques vorbei nach San José hinunterführt. Die Fahrt dauert kaum eine Stunde, doch die Landschaft wechselt schnell: Gewächshäuser und bewässerte Ebenen weichen den ockerfarbenen Vulkanhügeln des Naturparks Cabo de Gata-Níjar. Ein Punkt ist wichtig, bevor Sie diese Grenze passieren — im Park selbst gibt es keine Tankstellen, tanken Sie also in Almería oder in Retamar voll. Von San José führt eine ausgeschilderte Piste nach Südwesten zur Playa de los Genoveses und zur Playa de Mónsul, den beiden berühmtesten Stränden dieser Küste; Mónsuls windgeformte Düne und schwarze Lavafelsen waren schon in mehreren Filmen zu sehen. Die Piste ist unbefestigt, staubig und stellenweise wellblechartig: Fahren Sie langsam, halten Sie Abstand zum Vordermann und rechnen Sie damit, dass auch die Strandparkplätze nicht asphaltiert sind. Im Hochsommer wird die Zufahrt gesperrt, sobald die Parkplätze voll sind; dann verkehrt ein Shuttlebus ab San José — starten Sie im Juli und August also sehr früh oder lassen Sie den Wagen im Ort. Nehmen Sie mehr Wasser mit, als Sie für nötig halten — an beiden Stränden gibt es keinen Schatten — und kehren Sie zum Sonnenuntergang über dem Hafen nach San José zurück. Ein Familien-SUV nimmt das Wellblech dank Bodenfreiheit gelassen; ein kompakter Automatik lässt sich in den engen Gassen leichter parken. Beides passt, wenn Sie behutsam fahren.

Fahrhinweis: Im Naturpark gibt es keine Tankstellen — tanken Sie in Almería oder Retamar. Die Piste nach Genoveses und Mónsul ist unbefestigt und im Hochsommer zeitweise für Autos gesperrt; dann fährt ein Shuttle ab San José.

TAG 2

San José → Los Escullos → Rodalquilar → Las Negras → Almería

Beginnen Sie mit einem Kaffee am Hafen und verlassen Sie San José landeinwärts über die AL-3108, um bei Los Escullos wieder auf die Küste zu treffen: Dort läuft eine fossile Düne aus hellem, verfestigtem Sand neben der gedrungenen Batterie San Felipe aus dem 18. Jahrhundert ins Meer aus. Fünf Minuten weiter liegt La Isleta del Moro, ein Fischerweiler aus wenigen weißen Häusern vor einem doppelhöckrigen Felsen im Wasser; der ausgeschilderte Aussichtspunkt oberhalb der Straße liefert das klassische Foto der Bucht. Anschließend steigt die Küstenstraße am Mirador de la Amatista vorbei an und senkt sich ins Tal von Rodalquilar, wo bis in die 1960er-Jahre Gold abgebaut wurde. Parken Sie am Ortsrand und gehen Sie zu Fuß hinauf zu den terrassierten Ruinen der alten Erzaufbereitungsanlage; danach lohnt der botanische Garten mit der halbtrockenen Flora des Parks — eine leichte, teils schattige Stunde. Weiter geht es nach Las Negras für ein Bad und ein spätes Mittagessen am Kieselstrand, mit Blick auf die dunkle Vulkanklippe, die dem Ort den Namen gibt. Zurück fahren Sie landeinwärts über die AL-3106 und die N-341 durch Campohermoso zur Autobahn nach Almería — etwa eine Stunde. Die Parkregeln gelten den ganzen Tag: Bleiben Sie auf markierten Straßen und Pisten, parken Sie nicht auf Banketten oder in trockenen Flussbetten und nehmen Sie Ihren Müll wieder mit. Erledigen Sie Spaziergänge im Sommer früh am Morgen und führen Sie stets Trinkwasser im Auto mit.

Fahrhinweis: Die Aussichtspunkte an der Küste haben nur kleine, unbefestigte Haltebuchten: Blinken Sie früh und stellen Sie den Wagen ganz von der Fahrbahn. Im Sommer sind über 35 °C üblich — Wasser mitnehmen und niemanden im Auto zurücklassen.

Distanz

180 km gesamt · 2 Tage

Saison

Mar–Nov

Schwierigkeit

Mittel

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