Málaga → Granada über Antequera mit dem Auto
Einfache Tagesstrecke von Málaga nach Granada über Antequera auf A-45/AP-46 und A-92, mit Abstecher zum El Torcal und den Dolmen unterwegs.
Tag für Tag
Málaga → Antequera
Übernehmen Sie den Wagen am Flughafen Málaga, fahren Sie auf die Stadtumgehung MA-20 und folgen Sie den Schildern Granada/Córdoba auf die A-45 Richtung Norden. Beim Anstieg aus der Stadt steht die einzige echte Entscheidung der Route an: entweder auf der gebührenfreien A-45 über den Puerto de las Pedrizas bleiben — ein gleichmäßiger, vierspuriger Anstieg mit weitem Blick über die Montes de Málaga — oder die mautpflichtige AP-46 nehmen, die dieselben Berge im Tunnel quert und bei dichtem Verkehr vielleicht zehn Minuten spart. Außerhalb der Stoßzeiten reicht die freie Strecke völlig aus. Für den klassischen Abstecher verlassen Sie die Autobahn an der Ausfahrt Casabermeja und folgen der A-7075 hinauf zum El Torcal de Antequera, einem Karstplateau auf rund 1.200 Metern, dessen geschichtete Kalksteinformationen wie ein riesiges Schachspiel wirken. Die letzte Rampe zum Besucherzentrum ist steil, der obere Parkplatz klein — kommen Sie früh oder stellen Sie sich darauf ein, weiter unten zu parken und zu gehen. Zurück im Tal rollen Sie nach Antequera und parken am Empfangszentrum der Dolmen von Menga und Viera am Ortsrand: Aus dem Inneren von Menga rahmt die Grabkammer das unverwechselbare Gesichtsprofil der Peña de los Enamorados. Ohne Stopps ist die Etappe in knapp einer Stunde gefahren; mit El Torcal und den Dolmen planen Sie einen entspannten halben Tag ein, bevor es weiter nach Osten geht. Beide Monumente liegen nur wenige Minuten von den Autobahnausfahrten entfernt, sodass Sie anschließend mühelos wieder auf die Route zurückfinden.
Fahrhinweis: Die AP-46 ist mautpflichtig; die parallele A-45 über den Puerto de las Pedrizas ist frei, ebenso der Abschnitt der AP-7 zwischen Málaga und dem Flughafen.
Antequera → Granada
Ab Antequera bringen Sie die Schilder Richtung Granada direkt auf die A-92 nach Osten, eine schnelle, mautfreie Schnellstraße durch ein Meer von Olivenhainen. Links gleitet Archidona mit seiner ockerfarbenen Altstadt am Hang vorbei, dann umfährt die Straße Loja und senkt sich durch das Genil-Tal in die fruchtbare Vega von Granada — an klaren Tagen mit der Sierra Nevada voraus, die bis weit ins Frühjahr schneebedeckt ist. Rund 100 km und gut eine Stunde und fünfzehn Minuten entspanntes Fahren; wer morgens ostwärts fährt, sollte die Sonnenbrille griffbereit haben. Tankstellen und Rastplätze liegen direkt an der A-92, Sie müssen also unterwegs nicht abfahren. Die Ankunft braucht einen Plan: Granadas Zentrum ist eine kameraüberwachte Umweltzone, und die Gassen des Albaicín sind für Besucherautos praktisch gesperrt — lassen Sie sich vom Navi nicht Richtung Kathedrale locken. Steht die Alhambra zuerst auf dem Programm, folgen Sie der Beschilderung A-395 (Ronda Sur), die Sie ohne Kontakt mit dem Stadtverkehr zu den großen Alhambra-Parkplätzen am Ticketpavillon führt. Andernfalls wählen Sie eine Tiefgarage am Rand der Altstadt — etwa die Garage San Agustín bei der Markthalle — und gehen zu Fuß weiter. Steigen Sie durch den Albaicín zum Mirador de San Nicolás hinauf für den klassischen Blick auf die Alhambra vor der Sierra Nevada, und rollen Sie anschließend in knapp zwei Stunden über A-92 und A-45 zurück nach Málaga.
Fahrhinweis: Granadas Zentrum ist eine kameraüberwachte Umweltzone — stellen Sie den Wagen auf den Alhambra-Parkplätzen oder in einer Tiefgarage am Rand des Zentrums ab und gehen Sie zu Fuß.
Distanz
165 km gesamt · 1 Tag
Saison
Year-round
Schwierigkeit
Einfach
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